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Disruptive Ideen durch Crowdsourcing

Gepostet am 21. September 2015 von in Geschäftsplanung, Interview

MICHAEL BARTL / VORSTAND HYVE AG: MEHR NETZWERKEN FÜR INNOVATIONEN

Wie kommt man schnell zu Ideen? Diese Frage stellen sich nicht nur Werbeagenturen und Marketingabteilungen in Unternehmen. Vielmehr setzen Unternehmen bereits seit Jahrzehnten „betriebliches Vorschlagswesen“ mit dem Ziel ein, günstiger und schneller zu produzieren oder neue Produkte zu entwickeln. Und das braucht Ideen. Die Mitarbeiter sind hierbei die Crowd, die ohne Gegenwert zunächst eigenmotiviert an den Ideen arbeiten. Ist eine Idee gut, gibt es eine Belohnung. (Zumindest war es während meiner Ausbildungszeit bei einem großen deutschen Elektrokonzern so der Fall.)

In Agenturen bestehen verschiedenste Methoden um kreative Ideen zu entwickeln, siehe hierzu der Beitrag in der Page  zum Thema Kreativitätstechniken und Design Thinking. Natürlich mit einem anderen Fokus auf Ideen für Kampagnen, Bildmotive oder Headlines. Aber letztlich geht es auch darum, das Potenzial an Ideen zu entfesseln.

Und dann kam Crowdsourcing

Wenn man sich vorstellt, wieviel kreative Kraft und welches Potenzial bei Menschen häufig ungenutzt sind, liegt die Nutzung von Crowdsourcing Plattformen wirklich nahe. Dabei geht es gar nicht einmal nur um die Frage, wie man auf eine Idee kommt, sondern darum, ob Menschen Fähigkeiten und Fertigkeiten optimal in Ihrem Berufsleben einsetzen können. Ist dies nicht der Fall, werden diese ungenutzten Fähigkeiten eben dann oft im Hobby und Freizeit eingesetzt. Aber eben nicht im Unternehmen. Seit Erfindung des Begriffs „crowdsourcing“ im Jahr 2006 haben sich Blogs hierzu entwickelt, Ängste von Gewerkschaften, die Arbeit könnte nichts mehr wert sein sowie zahlreiche Plattformen, die mittels crowdsourcing neue Ideen, Designs und Projekte hervorbringen.

2007 lernte ich Dr. Michael Bartl kennen, der mit dem Unternehmen HYVE AG crowdsourcing Plattformen entwickelt und komplette Prozesse zur Produkt- und Ideenentwicklung sowie Marktforschung anbietet. Seither hat sich die HYVE AG in München bestens entwickelt und bringt nun erste eigene Produkte auf den Markt. Im Interview habe ich Dr. Michael Bartl befragt, wie es denn nun zwischen Wirtschaftlichkeit und Kreativität bestellt ist.

Wer mehr über die Möglichkeiten von crowdsourcing erfahren möchte, den lade ich herzlich zum Gespräch ein. Gerne über kai.sievers@fuenfplus.de.

Tags: Crowdsourcing / Kreativität

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